Ich habe einen recht Leistung schwachen easyVDR Rechner, der mein Fernseh-vergnügen steuert 😉

Da ich mit diesem Gerät die ein oder andere Sendung aufzeichne kam mir der Gedanke diese Dateien auf einem anderen sehr viel schnelleren Linux Rechner  in ein gängiges Format umzuwandeln. Da VDR eine eigene Dateistruktur hat uns seine Aufzeichnung unter der Endung .vdr speichert ergab sich das Problem  der Konvertierung. VDR stückelt seine Aufzeichnung auch in mehrer Dateien so das wir diese erst einmal zusammen fügen müssen.

Bei mir sind die Dateien unter ./media/video0/

Ich habe mir die passende Aufzeichnung über ssh auf meinen Linux Rechner kopiert und dann mit dem Befehl

cat 0*.vdr > neue_datei.ts

eine neue Datei mit dem Namen neue_datei.ts erstellt. Jetzt haben wir alle VDR Datein zu einer Datei zusammengefügt. Wenn wir nun diese Datei erneut in ein anderes Format umwandeln möchten brauchen wir ein weiteres Tool.

ffmpeg -i neue_datei.ts -target pal-dvd output.avi

Da wir jetzt eine Datei erstellt haben mit dem Namen output.avi haben wir jetzt ein anderes Format aber immer noch keine kleiner Größe erhalten.

ffmpeg -i

zeigt uns informativen über die Datei.

Ein Beispiel:

ffmpeg -i datei.ts
FFmpeg version SVN-r25838, Copyright (c) 2000-2010 the FFmpeg developers
built on Jan 21 2011 08:21:58 with gcc 4.4.5
configuration: --enable-libdc1394 --prefix=/usr --extra-cflags='-Wall -g ' --cc='ccache cc' --enable-shared --enable-libmp3lame --enable-gpl --enable-libvorbis --enable-pthreads --enable-libfaac --enable-libxvid --enable-postproc --enable-x11grab --enable-libgsm --enable-libtheora --enable-libopencore-amrnb --enable-libopencore-amrwb --enable-libx264 --enable-libspeex --enable-nonfree --disable-stripping --enable-avfilter --enable-libdirac --disable-decoder=libdirac --enable-libschroedinger --disable-encoder=libschroedinger --enable-version3 --enable-libopenjpeg --enable-libvpx --enable-librtmp --extra-libs=-lgcrypt --disable-altivec --disable-armv5te --disable-armv6 --disable-vis
libavutil     50.33. 0 / 50.33. 0
libavcore      0.14. 0 /  0.14. 0
libavcodec    52.97. 2 / 52.97. 2
libavformat   52.87. 1 / 52.87. 1
libavdevice   52. 2. 2 / 52. 2. 2
libavfilter    1.65. 0 /  1.65. 0
libswscale     0.12. 0 /  0.12. 0
libpostproc   51. 2. 0 / 51. 2. 0
[NULL @ 0xd567a0] Format detected only with low score of 25, misdetection possible!
[mpeg2video @ 0xd59230] mpeg_decode_postinit() failure
Last message repeated 10 times
[mpeg @ 0xd567a0] max_analyze_duration reached
Input #0, mpeg, from 'datei.ts':
Duration: 01:15:42.65, start: 30617.477689, bitrate: 6708 kb/s
Stream #0.0[0x1e0]: Video: mpeg2video, yuv420p, 720x576 [PAR 64:45 DAR 16:9], 15000 kb/s, 27.31 fps, 25 tbr, 90k tbn, 50 tbc
Stream #0.1[0x1c0]: Audio: mp2, 48000 Hz, 2 channels, s16, 256 kb/s
Stream #0.2[0x1c1]: Audio: mp2, 48000 Hz, 2 channels, s16, 192 kb/s
Stream #0.3[0x80]: Audio: ac3, 48000 Hz, stereo, s16, 448 kb/s
At least one output file must be specified

Die weiter Bearbeitung und das schneiden bzw verkleinern mache ich immer mit Avidemux, eine Anleitung findet ihr hier.

https://www.fahl.cc/2011/05/filme-umwandeln-bzw-verkleinern-mit-avidemux/

 

4 thoughts on “VDR Aufzeichnungen zusammenfügen und bearbeiten

  1. Hallo, ich bin mal so frei und schreibe was in deinen Blog. Sieht schnieke aus! Ich benutze auch seit kurzem WordPress steige aber noch nicht durch alle Funktionen durch. Dein Blog ist mir da immer eine tolle Inspiration. Weitermachen!

  2. Da meine Videos auf externe Platten landen setze ich immer die gleiche Videobitrate

    Filme: 1500k

    Serien : 1000k

    Zur Videobitrate kannst du auch mencoder nutzen, gibt dir Vorschläge ( 650MB , 700MB, 800MB )

    mencoder vdr.mpg -ovc frameno -oac mp3lame -lameopts vbr=3 -o frameno.avi

  3. for File in *.MTS
    do
    ffmpeg -i „$File“ -target pal-dvd output.mpeg
    cat output.mpeg >>gesamt.mpeg
    rm output.mpeg # Ist vieleicht gar nicht nötig…
    done

    Sollte als Script auch seine Dienste tun.

  4. Ich kenne die mencoder befehle zwar nicht, aber mit ffmpeg ist das eigentlich ganz einfach:
    Code:

    ffmpeg -i /dein/file.mp4 -sameq /dein/file.mpeg

    Oder noch besser vielleicht mit ffmpeg2theora
    Code:

    ffmpeg2theora -v 10 -a 10 /dein/file.mp4

    schreibt /dein/file.ogv oder /dein/file.ogg (kann beides sein, ist aber auch beides das selbe)

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