Wenn wir uns die letzten Jahre ansehen, dann kann man nur noch in den Süden flüchten. Wenn man zwei Tage mit Sonnenschein hat, kann man sich glücklich schätzen. Das Wetter ist so beständig wie der Euro, es ist eine Berg- und Talfahrt. Auf einen Tag Sonne folgt Regen mit Schwüle, Gewitter und dann wieder Hitze. Sind das alles schon die Vorzeichen des Klimawandels, oder haben die Verschwörungstheoretiker doch recht, geht am 21.12.2012 die Welt wirklich unter ? Ein Blick ins Internet oder in ein Geschichtsbuch kann da wirklich Wunder vollbringen. Im guten alten Jahr 1975 hat schon der holländische Showmaster Rudi Carrell einen Hit herausgebracht, der heute nicht besser das ausdrücken könnte, was in unseren Sommern so alles passiert.

Auch die Geschichte zeigt uns, dass wir einem ständigen Klimawandel unterlaufen sind und wir froh sein können, dass wir in einem Klima-Optimum leben, auch wenn der ein oder andere Sommer nicht das mitbringt, was man sich erhofft. Allen Behauptungen zum Trotz müssen wir lernen, verantwortungsvoll mit unserer Erde umzugehen. Die heutige Wirtschaft ist auf ständigen Wachstum ausgerichtet mit dem Ziel, noch mehr die Kosten für die Produktion zu drücken, um die Gewinne zu maximieren. Einen Bericht, den ich zusammen mit meinen Kindern auf KIKA gesehen habe, verdeutlicht diese Thematik ganz praktisch. Es wurde gezeigt, wie ein T-Shirt hergestellt wird. Dort wurde gezeigt, dass die Baumwolle aus den USA über China dann nach Taiwan geht und dann per Schiff wieder nach Deutschland kommt, um dann hier verkauft zu werden. Grund dieser Weltumsegler  ist es, die Billiglöhne in Asien zu nutzen. Es werden zu Gunsten des Gewinns nicht nur die Menschen in Asien ausgenutzt, es wird auch jede Menge Umweltbelastung verursacht. Also ein Umdenken ist angesagt, müssen Produkte kreuz und quer transportiert werden ? Nun ich habe auch T-Shirts aus China und Tawain in meinem Kleiderschrank und nicht nur Trigema Kleidung. Aber einen kritischen Blick sollte man schon haben.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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